Auswanderermuseum Hamburg

Ein Haus erzählt Geschichte …

… und zwar eine ganz Besondere: die Geschichte der Migranten in Deutschland. Über vier Epochen werden dabei in insgesamt drei Häusern thematisch abgedeckt und dem interessierten Publikum facettenreich, anschaulich und informativ präsentiert. Es ist ein sehr persönliches und emotionales Museum, die BallinStadt in Hamburg, wie das Auswanderermuseum auch gerne genannt wird.

 

 Geschichte die begeistert

Die Geschichte der Migration ist eine ganz Besondere und immer Schicksalshafte für die Auswanderer. Dies wird auch im Auswanderermuseum Hamburg Rechnung getragen. Denn hier werden in drei Häusern, auf über 2500 Quadratmetern die Gesichte der 120jährige Migrationsgeschichte erzählt. Es ist ein Thema, was aktueller nicht sein könnte; schaut man auf die aktuelle Flüchtlingskriese und damit auf die vierte größte Völkerwanderung in der Gesichte der Menschheit. Seit 2007 öffnet die BallinStadt Hamburg täglich seine Türen und freut sich über interessierte Besucher.

Foto: BallinStadt Auswanderermuseum Hamburg

Die drei Häuser und ihr Fokus

Im ersten Haus, Hafen der Träume, wird der Besucher auf eine 120-jährige Reise entführt. Denn so weit reicht die Geschichte der Migration in Deutschland zurück. Anfangs war es nur eine Idee, ein Wunsch, ein Traum, eine vage Vorstellung … und zwar eines einzigen Mannes: Albert Bellin. Er wollte eine Zufluchtsstätte der Millionen Einwanderer in Deutschland schaffen. Das hat er auch … und darüber erfährt man alles im Haus, Hafen der Träume.

Das zweite Haus, Welt in Bewegung verschiebt den Fokus von der Mikro- auf die Makroeben und beschreibt in 14 Räumen anschaulich das Leben von Migranten. Auf dieser Teil der Ausstellung liegt der Fokus im Auswanderermuseum Hamburg.

Das dritte Haus, Lebenslinien, bildet schließlich einen emotional gelungenen Abschluss. Denn hier wird man in das Leben einzelner Migrantenfamilien und ihrer Schicksale entführt. Es wird wieder etwas persönlicher und emotionaler. Ein gelungener Abschluss der Reise in ein heikles wie aktuelles und emotionsgeladenes Thema.

Seit 2007 öffnet das Museum täglich seine Türen und bietet um 11 Uhr eine kostenlose und sehr aufschlussreiche Führung an. Die Besucherzahlen sind in die Jahren seit Eröffnung steigend. Ein besonderes Highlight ist der unerwartete Abschluss der Führung. Über diese wird hier aber noch nichts verraten. Wer der Hansestadt einen Besuch abstattet, darf die BellinStadt nicht vergessen.