Hamburger Schnack

Die Stadt Hamburg ist äußerst beliebt – allerdings nicht nur aufgrund ihrer Lage, den Sehenswürdigkeiten und Kulturangeboten, sondern auch wegen der sympathischen Einwohner und ihrem charmanten norddeutschen „Schnack“.

Wer Hamburg Hamburg nennt, outet sich übrigens gleich als Nicht-Hamburger. Denn diese nennen ihre geliebte Heimatstadt leicht abgewandelt „Hamburch“. Wie auch sonst im norddeutschen Raum üblich, begrüßt man sich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit mit „Moin“. Zum Frühstück werden in der Bäckerei neben den klassischen Franzbrötchen auch besonders gerne „Rundstücke“ bestellt. Die meisten verstehen darunter einfach normale Brötchen.

Um mit den ganzen Wörtern nicht „in’n Tüddel“ (durcheinander) zukommen bietet es sich an, sich die Begriffe schon vor seinem nächsten Hamburch-Besuch einzuprägen. Das kann vor allem dann vorkommen, wenn man am Abend eine „Buddel“ Bier zu viel getrunken hat und somit schon etwas „angetüddelt“ ist – keine Seltenheit, wenn man „auf’n Swutsch“ geht.

Anstelle eines Mineralwassers mit Kohlensäure bestellt man schlichtweg ein „Selter“, Neuhamburger werden „Quiddje“ genannt und wird jemand als „kiebich“ bezeichnet, so hält man ihn für vorlaut und frech.

Der Hamburger Schnack macht die Einwohner sympathisch. Wenn man neu in der Stadt oder als Tourist dort unterwegs, kommt man schnell in die Versuchung den Dialekt nachzuempfinden. Hamburgisch für Anfänger: einfach Moin sagen, wenn Ihr jemanden begrüßen wollt, ersetzt das G mit einem CH (siehe „Hamburch“) und am besten auch gleich das T durch ein D (Leute wird zu „Leude“). Einige der Wörter werden auch in den Regionen um Hamburg; im norddeutschen Raum, verwendet. Andere wiederrum kommen nur vor Ort zum Einsatz und müssen erst einmal rausgefunden und gelernt werden, wenn man diese denn beherrschen möchte.