Hamburger Stadtpark

Spaziergang durch den Stadtpark von Hamburg

148 Hektar misst der Stadtpark von Hamburg, der sich im Stadtteil Winterhude befindet. Dies liegt im Norden von Hamburg. Schon 1914 wurde der Park eröffnet und dient seither als Beispiel für den deutschen Garten- und Landschaftsbau.

Kurze Geschichte des Parks

Er entstand, damit die Bevölkerung, deren Stadt im 19. Jahrhundert unwahrscheinlich gewachsen ist, eine grüne Lunge haben, wo sie spazieren gehen können und sich erholen. 1908 wurde hier ein Gestaltungswettbewerb durchgeführt und der Stadtpark verschönert. Dies zog sich bis 1909 hin. In diesem Jahr gab es zwei weitere Projekte, die das Bild des Parks veränderten. Als der zweite Weltkrieg ausbrach wurden Richtscheinwerfer im Park aufgebaut. Leider musste man hier in harten Wintern auch die geschützten Bäume fällen, damit man nicht erfror. Man baute Nissenhütten für die Bewohner, die ihre Wohnung verloren und sich dann im Park ansiedelten. Sie bauten hier auch Gemüse an. Leider wurden zu dieser Zeit auch die Gebäude im Park zerstört. Die Notunterkünfte blieben bis 1952 auf der Festwiese stehen. Danach gestaltete man den Stadtpark komplett um. Auch die alten Gebäude wurden nicht wieder detailgetreu aufgebaut.

Häuser im Park

Einiges konnte man im II. Weltkrieg retten, wie das Sierichsche Forsthaus, welches bereits schon seit 1885 dort steht und denkmalgeschützt ist. Es befindet sich in der heutigen Otto-Wels-Straße 3 und ist der Sitz des Parkvereins Hamburg e.V., sowie ein Infocenter. Wer also mehr über den Park wissen möchte, der schaut einfach hier vorbei. Andere Häuser sind die von einem Schumacher erbauten Gebäude, die leider sehr unter den Bombenangriffen des II. Weltkriegs gelitten haben. Schumacher gestaltete eine große Stadthalle, die sich im Osten des Parks befindet und den Haupteingang des Areals eröffnet. Im Süden befindet sich ein Stadtbad. Es blieben trotz des Krieges auch einige Bauten erhalten,wie die Trinkhalle die in der Otto-Wels-Straße und am Südring steht. Heute wird hier drin ein Café untergebracht. Auch das Landhaus Walter konnte gerettet werden. Das Wahrzeichen des Parks ist das Planetarium. Wer also Sterne gucken möchte, der ist hier genau richtig. Es ist das einzige Planetarium der Stadt und in einem Wasserturm unter gebracht. Diese Tatsachen machen das Haus zu etwas ganz Besonderem und nicht nur die Einheimischen schauen hier durch die Rohre, sondern auch viele Touristen kommen immer wieder hierher und genießen das Flair.

Der Parksee

Der Parksee in dem schönen Park ist heute ein Natur- und Freibad. Nur mit einer Steinmauer ist es vom eigentlichen See getrennt. Viele Jugendliche verbringen hier ihre Sommerferien. Neben zahlreichen Liegeplätzen gibt es hier einen Bade- und Schwimmbereich. Alles ist sehr naturbelassen und viele Bewohner kommen im Sommer hierher. Natürlich ist das Bad nur bei schönem Wetter geöffnet, dann jedoch von 11 bis 20 oder 21 Uhr. Besonders beliebt ist Schumachers Biergarten, der ein Teil des Naturbades ist. Auf einem Turm findet man die Bade- und Schwimmaufsicht, die schaut, dass keiner in Gefahr gerät. Links in einer Ecke gibt es sogar einen kleinen Strand. Dort kann man sich wie am Meer fühlen. Besondern für Familien mit Kindern ist das sehr attraktiv, denn die können dort ihre Sandburgen bauen und sich so richtig austoben.