OpernReport zum „Mythos Orpheus“

Die Staatsoper Hamburg bietet anlässlich der nächsten Premiere Orphée et Eurydice am Mittwoch, den 16. Januar 2019, im Rahmen der Reihe OpernReport in der opera stabile einen Vortrag von Wolfgang Willaschek zum Thema „Mythos Orpheus“ an. Die Hamburger Premiere von Christoph Willibald Glucks Orphée et Eurydice am 3. Februar 2019 wird von Ballettintendant John Neumeier sowohl inszeniert als auch choreografiert und ermöglicht so eine ungeahnte Verschränkung der Kunstsparten Ballett und Oper.

„Ich wollte wie Orpheus singen…“ heißt ein Chanson von Reinhard Mey aus dem Jahr 1971. Wohl für jede Generation und jede Kunstgattung ist dieser Mythos exemplarisch. Man denke an die Sonette von Rilke oder an den Film „Orphée“ von Jean Cocteau. Was wäre die Entwicklung der Oper ohne diese Gestalt – von Monteverdi und Haydn über Offenbach bis hin zu Milhaud, Krenek oder Philip Glass. Und besonders die Versionen von Christoph Willibald Gluck zeugen vom einzigartigen Charakter eines Gesamtkunstwerks, sobald Orpheus ins Spiel kommt: singend, spielend oder erst recht tanzend! Dramaturg und Autor Wolfgang Willaschek entwirft im Zusammenspiel mit Klangkunst, Film, Medien und Technik ein vielseitiges Kaleidoskop. Nicht zufällig steht alles im engen Zusammenhang mit Hamburg, seiner Oper und dem Ballett unter John Neumeier. Im Fokine-Saal des Hamburger Ballettzentrums ist beispielsweise das faszinierende Fresko „Orpheus und die Tiere“ von der kürzlich in der Kunsthalle mit einer Ausstellung geehrten Anita Rée zu sehen. Orpheus, wohin man sieht und hört …

 

OpernReport: Und immer wieder grüßt der „Mythos Orpheus“…. Vortrag von Wolfgang Willaschek

Mittwoch 16.01.2019, 19.30 – 21.30 Uhr, opera stabile